Die baurechtliche Entwicklung der Masterplanfläche "Am Zunderbaum" hat am 10. Februar im Kirkeler Gemeinderat eine weitere Etappe genommen: Einstimmig hat der Rat unter Vorsitz von Bürgermeister Frank John beschlossen, die Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens durchzuführen. Die entsprechenden Beschlüsse der Kreisstadt Homburg werden folgen.
Darüber hinaus wird die SBB, seit November Eigentümerin des Areals, hinsichtlich der Planungen für das ehemalige Bundeswehrdepot mit der Gemeinde Kirkel und der Stadt Homburg einen städtebaulichen Vertrag als Grundlage ihrer weiteren Zusammenarbeit schließen.
Hintergrund
Die SBB entwickelt die ca. 80 ha große Fläche zwischen Homburg und der BAB 6. Sie besteht aus einer rund 55 ha großen, ehemaligen Depotfläche der Bundeswehr und weiteren 25 ha ebener Fläche an der B 423 - hervorragend geeignet für Ansiedlungen von Unternehmen. Das Gelände des ehemaligen Militärdepots liegt zu einem größeren Teil auf der Gemarkung Kirkel, zu einem kleineren auf der von Homburg. Die Erschließung des Areals ist Ergebnis der zielgerichteten Aktivitäten des Masterplans Industrieflächen Saarland.
Der Masterplan Industrieflächen Saarland wurde 2007 von der Landesregierung des Saarlandes verabschiedet. Er sieht für die kommenden Jahre die Entwicklung von sieben großen Industriegebieten mit einer Gesamtfläche von über 400 ha an verschiedenen besonders geeigneten Standorten im Saarland vor. Die Mindestgröße der Einzelgebiete beträgt 10 ha. Den Masterplan erarbeitet hat die SHS -Tochter SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft. Um dem Bedarf moderner Unternehmen an Industrieflächen gerecht zu werden, hat die Gesellschaft u. a. Lage, Verkehrsanbindung, ökologische Verträglichkeit und einen möglichst großzügigen Grundstückszuschnitt als maßgebende Kriterien für die Auswahl der neuen Erschließungsgebiete herangezogen.
www.masterplan-saarland.de
<< zurück zu News
>>
mehr zum Masterplan Saarland
