Das Wirtschaftsministerium fördert die Erschließung des Industrieparks „Holz“ in der Gemeinde Losheim am See und der Stadt Wadern mit weiteren 1.917.126 Euro.
Wirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann hat der SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft mbH einen entsprechenden Zuwendungsbescheid aus Landes- und EU-Mitteln genehmigt. „Der Industriepark „Holz“ ist Teil des Masterplans Industrieflächen Saarland. Dessen Umsetzung ist eine Priorität der Landesregierung“, sagt Minister Hartmann. „Mit der Erschließung von Gewerbeflächen schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass sich Firmen ansiedeln und so Arbeitsplätze schaffen können.“ Mit der erneuten Zuwendung belaufen sich die Gesamtzuschüsse der Landesregierung und der EU für den Industriepark Holz auf insgesamt 4,209 Millionen Euro.
Die nun bewilligten Gelder werden genutzt, um eine Erschließungsstraße mit Anbindung an die B 268 zu bauen, Leitungen für die Ver- und Entsorgung auf dem Gelände zu legen und Begrünungs- sowie Ausgleichsmaßnahmen durchzuführen. Zudem soll ein neues Regenrückhaltebecken entstehen.
Erschließung und Vermarktung der Flächen werden durch die SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft mbH durchgeführt. Die zu erschließende Fläche umfasst insgesamt 51 Hektar, wobei 30 Hektar gewerblich nutzbar sind. Die Baumaßnahmen sind so konzipiert, dass die Fläche später auch in größeren Teilabschnitten nutzbar sein wird. So sind auch größere Industrieansiedlungen möglich - ein großes Potential für Synergieeffekte. Die Erschließung des Industrierparks Holz ist ein wichtiger Schritt für die infrastrukturelle Aufwertung und Stärkung der gesamten Hochwaldregion. „Das sichert Arbeitsplätze, auch im Hinblick auf mögliche neue Firmenansiedlungen“, betont SBB-Geschäftsführer Thomas Schuck.
Der Masterplan Industrieflächen Saarland
Der von der Landesregierung des Saarlandes verabschiedete und der SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft erarbeitete Masterplan Industrieflächen sieht bis 2019 die Entwicklung von sechs großen Industriegebieten vor. Die Rede ist von einer Gesamtfläche von über 400 ha. Um dem Bedarf moderner Unternehmen an Industrieflächen gerecht zu werden, hat die Gesellschaft unter anderem Lage, Verkehrsanbindung, ökologische Verträglichkeit und einen möglichst großzügigen Grundstückszuschnitt als maßgebende Kriterien für die Auswahl der neuen Erschließungsgebiete herangezogen.
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